Bericht über die Burns Night der Gordon Highlanders of Austria vom 23.01.2010
Burns´ Night 2010 Im letzten Jahr feierte man Robert Burns´ 250 Jahrjubiläum, im Jahr 2010 standen 15 Jahre Gordon Highlanders of Austria im Mittelpunkt. Aus diesem Grunde bzw. da das neue Hauptquartier der Highlander fertig gestellt wurde, entschloss man sich, auch die Mitglieder des Volunteer Corps zur Feier zu laden. Trotz der Absagen einiger Mitglieder, durften trotzdem all in allem 24 Gäste zu der schottischen Jahreshauptversammlung begrüßt werden. Im Mittelpunkt des Abends stand neben der Präsentation der neuen Clubräumlichkeiten samt dem Ölgemälde von Künstler Emmerich Baliko, auch die Präsentation bzw. Vorstellung der clubeigenen Pipeband, den Drums & Pipes der Gordon Highlanders of Austria, welche auch die Eröffnung des Abends musikalisch umrahmten. Untypischer Weise gab es diesmal keinen langen Rückblick des Chiefs und entsprechende Moralpredigten zum Thema Engagement und Mitarbeit, sondern wurde eine durchaus amüsante Vorstellungsrunde der eingesessenen und neuen Mitglieder durchgeführt. Dabei wurde unserem Chieftain Reinhard Kamper als Würdigung für seine aufopferungsvolle Arbeit beim Clubhausbau ein kleines Präsent überreicht. Weiterer Programmpunkt war die Vorstellung von Robert Burns´ Wirken und seiner Gedichte durch Hans Striok, dazu wurde der Haggis gereicht, von Chieftain Reinhard Kamper und Pipe Sergeant Christian Jahn offiziell „aufgeschlitzt“, da diese beiden Mitglieder auch die Hauptlast der Umbauarbeiten inne hatten. Auf diese Weise wollte sich der Verein nochmals bei beiden Personen symbolisch für die vielen geopferten Stunden der Arbeit bedanken. Pipe Major Günter Amon begleitete den Hauptakt des Abends mit seiner Pipe zu den Klängen von „Flower of Scotland“. Die kulinarische Seite des Abends wurde von Andreas Zankovitsch und seinen fleißigen Helfern (Markus Eder, Harald Fuchs) mustergültig abgedeckt. Dem Haggis folgten Hirschragout/Knödel und Rindfleischsteaks/Ofenkartoffeln. Die Speisen wurden reichlich zu sich genommen, nach guter alter Highlander Art – man tat auch gut daran, da eine entsprechende Unterlage gegenüber den Rest des Abends länger standhaft machte, denn Whisky, Bier und vor allem die besten Weine des Weingutes Reichardt wurden in rauen Mengen genossen. Der feuchtfröhliche Abend mit amüsanten Gesprächen, sittsamen Diskussionen oder vergnüglichen Albernheiten wurde eigentlich erst durch das Morgengrauen gestört, welches uns mahnte, doch auch mal die Gefilde unserer Wohnstätten aufzusuchen. Und so schloss sich kurz nach 5.30 Uhr die Pforte des Highlander Hauptquartieres, um in freudiger Erwartung, zu einem neuerlichen amüsanten Highlander Abend zu laden. weitere Bilder findet Ihr hier
(Bericht v. Christoph Gänsbacher) |