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Robert
Burns,
1759 als Sohn eines schottischen Bauern in ärmlichsten Verhältnissen
geboren, schaffte 1787 mit seinen in Kilmanorock veröffentlichten Poems Chiefly in the
Scots Dialect prompt den Durchbruch. Kurze Zeit darauf zog
er nach Edinburgh, wo ihm die zweite Ausgabe seiner, im
schottischen Lowland-Dialekt verfaßten Gedichte, die
Bezeichnung “Naturgenie” einbrachte. Zu dieser Zeit war
Robert Burns aber bereits körperlich nahezu am Ende,
einerseits durch seine jahrelange harte Arbeit als Bauer am väterlichen
Hof und andererseits durch seinen exzessiven Alkoholkonsum.
Trotz seines derben Lebenswandels schrieb Robert Burns nicht
nur satirische Texte wie To
a Mouse, The Twa Dogs, Tam o’Shanter, sondern auch bis
heute unvergessene Liebesgedichte und Lieder wie Auld Lang Syne, Ae fond Kiss und A Red, Red Rose. Diese und viele andere Texte veranlassen auch heute
noch tausende Schotten, alljährlich am 25. Januar den
Geburtstag des im Jahre 1796 in jämmerlicher Armut am Suff
verstorbenen Lyrikgenies Robert Burns zu feiern.
Die
Feier selbst, Burns Night genannt, wird Jahr für Jahr nach demselben Ritual
abgehalten. Whisky wird getrunken (eine der Lieblingsbeschäftigungen von
Robert Burns) und Geschichten aus Schottland erzählt. Der
Abend erreicht seinen Höhepunkt, wenn zu To a Haggies die schottische Nationalspeise - eben Haggies -
serviert und mit einem Schwert geteilt wird.
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